MUSS WEG 3 — TARA’S Kürbissuppe exotisch

Aus den Tiefkühlfächern meines Liebherrkühlschranks (die ich endlich mal wieder abtauen will) schreien mir eine vor ewigen Zeiten nach einem Frühstück mit Freunden eingefrorene halbe Butter und ein Gefäß mit Spargelbrühe entgegen. Butter wird in unserem Haushalt so gut wie nie verwendet, wir essen unter Käse Tomatenmark, Wurst gibt es nicht und unter der Marmelade landet Quark.

Früh am Morgen erlöse ich die beiden tief gefrorenen Zutaten und stelle sie in die Küche zum auftauen. Normalerweise mache ich das bereits einen Tag vorher und mache das Ganze im Kühlschrank. Das hat den Vorteil, dass die freigesetzte Kälte an den Kühlschrank abgegeben wird und dieser weniger Energie benötigt zum herunter kühlen. Und es spart natürlich auch Energie, wenn beim Zubereiten bereits zimmerwarme Zutaten verwendet werden und nicht halb gefrorene.

Außerdem soll heute die zweite Hälfte meines Biohokkaido aus dem Greenbag verwendet werden, der seit fast zwei Wochen im Nullgradfach des Kühlschranks auf Verarbeitung wartet. Eine Schalotte aus dem Greenbag ist auch noch da, außerdem eine halbe Orange die vom Mozzarella-Mango-Salat übrig ist. Knoblauch und Ingwer sind immer im Haus.

Ja dann kann es ja losgehen…….

ZUTATEN:

  • 1/2 Biohokkaido ( 550 g Fruchtfleisch )
  • 1 Kartoffel
  • Saft von einer halben Bio Orange
  • 100 ml Bio Kokosmilch
  • 1 Bio Knoblauchzehe
  • 1 Bio Schalotte
  • ca. 3 cm Bio Ingwer
  • ca.50 g Bio Butter
  • 1 EL Biogemüsebrühe ( ohne Hefeextrakt)
  • 1/2 Vanilleschote
  • Bio Fünfgewürzepulver
  • Vanillemeersalz
  • 100g vorgegarte Maronen

ZUBEREITUNG:

Schalotte, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Dabei unbedingt die “Seele” des Knoblauchs entfernen, damit meine ich den zartgrünen Trieb im Innern. Das mache ich damit der Knoblauch nicht bitter schmeckt.

Zubereitet wird die Kürbissuppe in meinem Wolltopf, ich liebe die Wolltöpfe und -Pfannen. Sie sind einfach unkaputtbar…wenn sie so gut gepflegt werden wie bei mir ( grins).

Der Wolltopf wird leer ca. 2 Minuten auf höchster Stufe ( bei meinem Cerankochfeld 9) erhitzt. Dann kommt die Butter hinein, nochmal 1 Minute auf der höchsten Stufe und dann auf 3 zurückstellen, Knoblauch-, Ingwer- und Schalottenwürfel in die schäumende Butter geben und umrühren.

Nun schneide ich den Hokkaido in kleine Würfel, natürlich mit Schale und gebe diese nach und nach dazu. Je kleiner die Würfel desto weniger Energie wird benötigt um diese weich zukochen.

Zuletzt landet die sehr klein gewürfelte Kartoffel im Topf. Sie dient dazu die Suppe etwas zu binden. Alles gut umrühren und 5 Minuten schmoren.

Nun werden 500 ml Spargelbrühe dazugegeben. Oder ersatzweise 500 ml heißes Wasser aus dem Wasserkocher…..und 1 EL Biogemüsebrühe.

Das Kochfeld wird nun noch einmal auf 9 gestellt und ich lasse alles einmal aufkochen. Die Wartezeit nutze ich um eine Vanilleschote (von Madavanilla, frischer und besser geht meiner Meinung nach nicht) zu halbieren und das Mark mit dem Messerrücken auszukratzen. Vanillemark und halbe Schote landen in der Suppe.

Sobald die Suppe aufkocht schalte ich den Herd aus und den Timer auf 15 Minuten, das sollte genügen um den Hokkaido weich zu kochen.

15 Minuten später…( immerhin habe ich in dieser Zeit die halbe Orange ausgepresst und angefangen dieses Rezept zu schreiben)

Der Hokkaido ist weich. Die Vanilleschote fische ich aus der Suppe und lasse sie trocknen. Sie landet dann in einer kleinen Menge Puderzucker….ihr ahnt es schon, der wird dann zum Vanillezucker.

Der Orangensaft und ca. 100 ml Bio-Kokosmilch werden zugegeben. Der Rest wandert verteilt auf zwei LockandDock Dosen in den Kühlschrank.

Mein ESGE Zauberstab püriert die Suppe in einer Minute. Und nun wird gewürzt.

Dazu verwende ich reichlich von einem Fünfgewürzepulver. Enthalten sind Zimt, Fenchel, Sternanis, Nelken und Pfeffer. Die Zusammensetzung schwankt je nach Hersteller.

Das Pulver kommt ganz am Schluss dazu, weil Zimt schnell schleimig und bitter wird und nicht zu lange mitgekocht werden sollte.

Mit dem leckeren Vanillemeersalz wird der Suppe der letzte Kick gegeben.

Tja nun noch schnell die  Maronen in einer Pfanne ohne Fett rösten, vierteln und ab damit in die Suppe.

LECKER sagt der liebe Ehemann…..

Kosten: 2 € pro Person

Zubereitungszeit: 35 Minuten

GUTEN APPETIT

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